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Die 6 Schritte vom funktional optimierten zum Engine-ausgerichteten GTM-Modell

Auf Level 2 verfügen Sie über leistungsfähige Teams. Ihre Vertriebs-, Marketing- und Customer-Success-Funktionen haben jeweils starke interne Prozesse, solide KPIs und gute Mitarbeitende.

Das Problem: Sie arbeiten als getrennte Systeme statt als ein gemeinsamer Motor.

Der Übergang von Level 2 zu Level 3 ist daher kein operatives Feintuning, sondern eine architektonische Veränderung – ein Redesign der gesamten GTM-Engine.

Organisationen, die diesen Schritt als reines Verbesserungsprogramm behandeln, bleiben meist stecken.
Diejenigen, die ihn als Systemumbau verstehen, schaffen den Durchbruch.

Aus unserer Arbeit mit über 500 B2B-Unternehmen zeigen sich sechs konkrete Hebel, die diesen Übergang zuverlässig ermöglichen:

Move 1 — Den Revenue Lifecycle neu definieren

Die Grundlage einer funktionierenden GTM-Engine ist ein gemeinsamer, klar definierter Revenue Lifecycle, den Marketing, Vertrieb und Customer Success gemeinsam nutzen.

Das bedeutet: weg von informellen Absprachen hin zu dokumentierten, evidenzbasierten Phasen mit klaren Eintritts- und Austrittskriterien.

Ohne diese Basis sind Forecasts, Pipeline-Bewertungen und Verantwortlichkeiten immer umstritten.

Wichtig: Phasen müssen auf beobachtbarem Kundenverhalten basieren – nicht auf internen Vertriebsaktivitäten.

Move 2 — Pipeline-Management und Forecasting trennen

Pipeline-Hygiene und Forecasting hängen zusammen, sind aber zwei unterschiedliche Disziplinen.

Ihre Vermischung ist einer der häufigsten Gründe für unzuverlässige Prognosen.

  • Pipeline-Management = kontinuierlicher operativer Prozess

  • Forecasting = periodische Prognose auf Basis sauberer Daten

10–15
Pkt.

Verbesserung der Forecast-Genauigkeit berichten Unternehmen, die diese Trennung sauber umsetzen – oft schon nach wenigen Quartalen.


Move 3 — Eine wöchentliche GTM-Operating-Routine einführen

Forecasting sollte ein Rhythmus, kein Ereignis sein.

Unternehmen mit einer festen wöchentlichen GTM-Routine behandeln ihre Engine wie eine Produktionslinie:
kontinuierlich überwacht, Abweichungen werden sofort korrigiert – nicht erst am Quartalsende.

Ein typisches Setup:

  • 45–60 Minuten pro Woche

  • Fokus auf Pipeline-Gesundheit, Deal-Fortschritt und Planabweichungen

Entscheidend ist nicht die Länge – sondern die Konsequenz.

Move 4 — KPIs von Aktivität auf Geschäftswirkung umstellen

Hochperformante GTM-Engines basieren auf wenigen, aussagekräftigen Kennzahlen (typisch: 8–12), die tägliche Aktivitäten mit Geschäftsergebnissen verbinden.

Beispiele:

  • Pipeline Velocity

  • Win Rate nach Segment

  • Stabilität des Sales Cycles

  • Net Revenue Retention (NRR)

  • Customer Lifetime Value (CLV)

Aktivitätsmetriken gehören in operative Dashboards für Teamleiter – nicht in die Steuerungskennzahlen auf Unternehmensebene.

Move 5 — RevOps als GTM-Engine-Operator etablieren

Nur 29 % der Unternehmen sehen RevOps als strategischen Operator.

Richtig eingesetzt übernimmt RevOps:

  • Definitionen

  • Prozesse und Workflows

  • Datenqualität über die gesamte GTM-Engine hinweg

RevOps agiert als Controlling-Funktion, nicht als Reporting-Einheit.

Bei Abweichungen geht es nicht um Diskussionen, sondern um sofortige Transparenz und Korrekturmaßnahmen.

Move 6 — Anreizsysteme an der Gesundheit der Revenue Engine ausrichten

Vergütungsmodelle sind einer der am meisten unterschätzten Hebel.

Wenn Incentives nur auf Neukundengewinnung ausgerichtet sind, werden kurzfristige Abschlüsse priorisiert – auf Kosten eines gesunden Systems.

Bereits eine teilweise Verlagerung auf Kennzahlen wie:

  • NRR

  • Pipeline Velocity

  • Forecast-Genauigkeit

führt zu schnelleren Verhaltensänderungen als viele Prozessinitiativen.

Was High-Performance-GTM-Teams anders machen

Die 6 % der Unternehmen auf Level 4 sind nicht einfach besser in dem, was Level-2-Unternehmen tun.
Sie folgen einer grundlegend anderen Logik:

Differenzierungsmerkmal Was es in der Praxis bedeutet
Ergebnisse statt Aktivität messen Aktivitäten sind Inputs. Entscheidungen basieren auf Pipeline Velocity, Win Rate und Forecast-Genauigkeit.
GTM als einheitliche Engine betreiben Marketing, Vertrieb und Customer Success arbeiten mit gemeinsamen Definitionen, Phasen und Kennzahlen.
Forecasting als kontinuierlichen Rhythmus verstehen Wöchentliche Routinen ersetzen hektische Monatsend-Analysen. Pipeline-Hygiene kommt vor Prognose.
RevOps als Governance nutzen, nicht als Reporting RevOps verantwortet Struktur, Prozesse und Datenqualität. Abweichungen werden aktiv gesteuert.
Nur skalieren, was wiederholbar ist Die GTM-Engine wird zuerst stabilisiert – erst dann expandiert man in neue Märkte.
Kultur im System verankern Werte werden durch Anreize und Prozesse gestützt – nicht dem Zufall überlassen.

Die Unternehmen, die 2026 planbares und skalierbares Wachstum erreichen, werden nicht diejenigen mit den besten einzelnen Teams sein.

Es werden diejenigen sein, die ihre GTM-Engine so gestalten, dass sie Aktivität konsequent in Ergebnisse übersetzt – verlässlich, wiederholbar und skalierbar.

Das ist die eigentliche Aufgabe. Und sie steht jeder Organisation offen, die bereit ist, sie als architektonische Transformation zu verstehen – nicht als inkrementelle Verbesserung.

Wen wir beraten

Unsere renommierten Kunden! Wir arbeiten eng mit visionären B2B-Technologie- und Softwareunternehmen zusammen, um ihre umfassende Revenue Architektur detailliert zu gestalten. Erfahre mit wem wir bereits gearbeitet haben.

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Michael Jäger
Managing Partner