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In der Praxis entscheiden sich die meisten Unternehmen, die ich beraten habe, nicht bewusst zwischen Direktvertrieb und Partnern. Mit der Zeit sammeln sie schlicht beides an.
Ein Reseller steigt in einem neuen Markt ein.
Ein Distributor hilft, Beschaffungsprozesse zu öffnen.
Ein Agent bringt „nebenbei“ ein paar Deals rein.
Und plötzlich ist nicht mehr die Frage, welcher Kanal besser ist, sondern:
Das Problem ist nicht der Direktvertrieb. Und es sind auch nicht die Partner.
Das Problem ist ein gemischtes Go-to-Market ohne System zu betreiben.
In diesem Artikel zeige ich, wie starke Revenue-Teams ein Direkt-plus-Partner-Modell gestalten, das mit Klarheit, Geschwindigkeit und Kontrolle skaliert – ohne Vertrauen, Margen oder Umsetzung zu beschädigen.
Über SaaS-, Service- und gerätegetriebene Geschäftsmodelle hinweg zeigt sich ein konsistentes Muster: Direktvertrieb schafft Verständnis. Partner vergrößern die Reichweite.
Direktvertrieb gibt euch:
Partner helfen euch dabei:
Eine nützliche Faustregel aus der Praxis: Wenn ihr eure wiederholbare Sales-Motion noch nicht versteht, skaliert sie nicht über Partner. Wenn ihr sie versteht, können Partner helfen, sie schneller und breiter zu replizieren.
Viele stark partnerlastige Organisationen erreichen beeindruckende Umsatzzahlen und fühlen sich trotzdem festgefahren.
Nicht weil Partner schlecht performen, sondern weil partnergetriebenes Wachstum oft Folgendes erzeugt:
Umsatz entsteht – aber nicht vorhersehbar.
In diesen Modellen:
Deshalb balancieren viele Unternehmen später neu aus – nicht um Partner zu entfernen, sondern um Eigentümerschaft an Nachfrage, Qualifizierung und Pipeline zurückzugewinnen. Sobald das Kontrollproblem sichtbar wird, ist die nächste Frage offensichtlich: Warum korrigieren sich Partner-Modelle nicht von selbst?
Wenn Partnerstrategien scheitern, liegt es selten am Einsatz. Es liegt am Design.
Internationale Expansion wird oft so gedacht: Partner finden → aktivieren → Umsatz entsteht.
In der Realität braucht B2B-Markteintritt weiterhin Zeit. Vertrauen, Proof und Pipeline verschwinden nicht, nur weil ein Partner involviert ist. Partner nehmen euch diese Arbeit nicht ab – sie helfen, sie effizienter zu tun, wenn das Setup stimmt.
Hochperformante Partnerprogramme sind intentional. Partner existieren aus klaren Gründen:
Ist dieser Grund nicht explizit, stockt die Aktivierung.
Partnerschaften scheitern nicht in Leadership-Decks, sondern im Feld. Wenn Verkäufer:innen
… bleibt die Partnerschaft theoretisch.
Die stärksten Teams:
Hybride GTM-Modelle funktionieren, wenn sie durch Execution verdient werden – nicht, wenn sie ausgerufen werden.
Direktvertrieb optimiert auf Kontrolle. Partner optimieren auf Coverage. Eure Aufgabe ist nicht, eines zu wählen, sondern Coverage zu erhöhen, ohne Kontrolle zu verlieren.
Behaltet Direktvertrieb dominant, wenn:
Lasst Partner führen, wenn:
Eine in der Praxis bewährte Aufteilung:
Direkt: Kernmärkte + strategische Accounts
Partner: neue Geografien, neue Verticals, Long-Tail-Regionen
Channel-Konflikte sind selten emotional. Sie sind ökonomisch.
Die meisten GTM-Redesigns starten mit der Frage: „Wo geht unsere Marge hin?“
Starke Modelle machen die Ökonomie explizit:
Ist die Margenlogik vage, ist Konflikt garantiert. Ist sie klar, wird Zusammenarbeit möglich.
Ein klares Warnsignal: Partner generieren Umsatz, aber der Vendor besitzt die Pipeline-Daten nicht.
In skalierbaren Systemen gilt:
Ohne das:
Man kann Partner-GTM nicht reparieren, ohne Data-Ownership zu klären.
„Direkt vs. Partner“ ist die falsche Debatte. Die eigentliche Frage ist: Wer besitzt Nachfrage, Daten und Entscheidungen?
Unternehmen, die skalieren, eliminieren Partner nicht. Sie designen ein Operating Model, in dem:
Wenn das steht, wird Mixed-GTM intentional – statt zufällig.
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